Körper und Trauma - Die Polyvagaltheorie und ihre Anwendungsimplikationen

 

Fortbildung für Psychologen und Therapeuten

 

In diesem Seminar werden wir uns mit der Polyvagaltheorie und ihrer Anwendung beschäftigen. Die Polyvagaltheorie erklärt auf einer physiologischen Ebene, wie und warum sich gerade traumatisierte Klienten so oft in einem Zustand der Mobilisierung oder der Erstarrung befinden. Sie liefert Therapeuten einen neurophysiologisch fundierten Bezugsrahmen für das spezifische Handeln ihrer Klienten. Die polyvagale Perspektive macht uns klar, dass Handlungen automatisch erfolgen, adaptiv zu verstehen sind und vom autonomen Nervensystem (ANS) tief unter dem Radar des Bewusstseins als Schutz und Überlebensreaktionen initiiert werden. Dieses Gewahrsein hilft uns und unseren Klienten aus dem beurteilenden Denken heraus und öffnet die Tür zum Mitgefühl. Das ANS urteilt nicht über richtig und falsch, es versucht einfach nur, Gefahren einzugrenzen und Sicherheit zu finden. Indem wir Klienten verstehen helfen, dass ihre autonomen Reaktionen nur versuchen, sie zu schützen, verringern wir die Scham- und Schuldgefühle. Die Reaktionen unseres Körpers zu erkennen, zu beobachten und respektieren zu können, erweitert das Bewusstsein und liefert den Schlüssel für eine Veränderung und Verbesserung.

Inhalte:

  • Anatomische Grundlagen der Polyvagaltheorie
  • Hierarchie der autonomen Zustände
  • Neurozeption
  • Co-Regulation und Selbstregulation
  • Möglichkeiten der Anwendung

Termine:

24./25.01.20 (bereits ausgebucht)

27.06.2020 (bereits ausgebucht)

09./10.10.2020

Die Fortbildung biete ich zusammen mit Dr. Angelika Lakatos-Witt an.

 

Kosten: € 150,00

Ort: Praxis Angelika Laktatos-Witt, Weide 9, 96047 Bamberg

 

Die Veranstaltung ist von der PTK Bayern anerkannt. Es sind 12 Fortbildungspunkte zu erwerben.

Anmeldungen bitte direkt unter an:

www.praxis-Lakatos.de